ZC 1.3.8 shop :: TagLine Here

Herstellung von Naturseifen

Die von mir vorwiegend zur Seifenherstellung angewandte Kaltrühr-Methode ist die zeitintensivste aller Herstellungsarten. Der Zeitaufwand ist jedoch gerechtfertigt, wenn man weiss, dass die Seifen beim Anwenden nicht nur waschen sondern auch pflegen.

Bei diesem Verfahren bleibt das für die Haut wertvolle Glycerin zu 100 % in der Seife enthalten und pflegt Ihre Haut beim Waschen, so dass Ihre Haut zart und weich bleibt.

Die Kaltrühr-Methode ist in fünf Bearbeitungsphasen unterteilt:

Erwärmen - Verseifen - Formen – Reifen und Schneiden

Die Kaltrühr-Methode ist besonders gekennzeichnet durch den sogenannten Verseifungsprozess. Hierbei handelt es sich um eine chemische Reaktion zwischen einer Säure (den Ölen und Fetten) und einer basischen Substanz (Natronlauge und destilliertes Wasser). Säure und Base verbinden sich zu einer zähen Flüssigkeit. Diese wird in Formen gegossen und durchläuft dann einen Reifungsprozess.

Anschließend muss die Seife noch in einzelne Stücke geschnitten werden.

Diese Art der Seifenherstellung heißt deshalb Kaltrühr-Methode, weil nach der Verbindung von Säure und Lauge keine weitere Erhitzung der Masse zu erfolgen braucht. So bleiben die wertvollen Inhaltsstoffe in vollem Maße erhalten.

Das aus der Verseifung resultierende Produkt besteht aus einem so genannten Alkalisalz und einer Alkoholverbindung, dem Glycerin. Das besonders wertvolle Glycerin ist ein Weichmacher für die Haut und ist in einer handgefertigten Seife noch voll enthalten.

Industriell hergestellte Seifen dagegen enthalten kaum noch Glycerin.